Schnittoptimierung
Mit dem BFW-Modul Schnittoptimierung können Sie den Materialverbrauch für Maschinen, die aus Handelslängen produzieren, reduzieren. Durch die Minimierung des Schrottverlusts erzielen Sie eine direkte Materialeinsparung.
Warum optimieren?
Die Schnittoptimierung reagiert auf den Bedarf nach optimalem Materialverbrauch. Die Rohstoffkosten zwingen viele Zentralen dazu, kritisch mit ihren Materialien umzugehen, und die Schnittoptimierung von BFW kann dabei helfen.
Welche Kosten lassen sich einsparen?
Anhand verschiedener Praxiswerte aus der Schnittoptimierung wurde ermittelt, dass eine Reduzierung des Schrottanteils um mehr als 1 % möglich ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Auftragsangebot relativ groß und vielfältig ist. Die Produktionsplanung bietet die Möglichkeit, Einblick in dieses Auftragsangebot zu gewinnen. Daher wird empfohlen, das Auftragsangebot aus der Produktionsplanung zu sammeln, damit Durchmesser mit einer ausreichenden Anzahl von Positionen kombiniert werden können.
Einblick
Die Schnittoptimierung berechnet innerhalb weniger Sekunden die optimale Aufteilung von Hunderten von zu schneidenden Aufträgen. Der Zuschnittmitarbeiter sieht sofort, welche Materialien angeliefert werden müssen und welche Aufträge daraus zugeschnitten werden. Darüber hinaus bietet die Optimierung einen direkten Einblick in die zu schneidende Produktion für die kommenden Tage. Dabei werden auch Mengen und Längen angegeben, sodass Produktionsaufträge verschoben, zusammengefasst oder aufgeteilt werden können.
Die Schnittoptimierung bietet:
- Direkte Materialeinsparungen durch eine Einteilung der Schneideaufträge mit minimalem Verschnitt. Die Investition in die Schnittoptimierung amortisiert sich oft schon innerhalb eines halben Jahres. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Optimierung zu 1,5 % weniger Verschnitt führt. Der damit erzielbare Gewinn hängt vom Auftragsvolumen ab.
- Zeitersparnis durch eine schnelle Einteilung der Schneidaufträge.
- Einblick in die Schneidproduktion für die kommenden Tage mit Stückzahlen und Schnittlängen.
- Optimierung mit einer begrenzten Anzahl von Ablagefächern.
- Optimierung mit einer minimalen Anzahl von Restlängen.
- Restlängen werden so schnell wie möglich bei der nächsten Optimierung verwendet oder können in brauchbare Längen für Stützregale oder Verbindungsstangen geschnitten werden.
- Eine Schneidesimulation, um pro Rezept zu sehen, welcher Auftrag geschnitten wird.
- Lieferliste für Handelslängen.
- Statistikmodul mit Berechnung des Schrottanteils.